Dienstag, 26. Mai 2009
Geld oder Leben?
trencavel, 21:04h
Kennt jemand das Buch "Your money or your life" von Vicki Robin & Joe Dominguez? Meiner Ansicht nach das Beste, was je zum Umgang mit Geld geschrieben wurde (und ich beschäftige mich seit fast 10 Jahren intensiv mit dem Thema!). Leider gibt es bisher keine deutsche Übersetzung davon - bis auf einen eher schwachen Versuch vom Autorenduo Van Veen/ van Eeden. Was das Buch von Joe und Vicky so einzigartig macht, ist das Konzept des
Geld = Lebensenergie
Wie man dazu kommt? Ein einfaches Beispiel:
Netto-Wochenlohn EUR 600,-
Hört sich erst einmal nach Viel an. Pro Stunde (40 h- Woche) sind das immerhin EUR 15,-
Tatsächlich reduziert sich dieser Wert, wenn man bedenkt, dass man sich wöchentlich weit mehr als 40 Stunden mit seiner Arbeit beschäftigt. Hin- und Zurückfahren, Mittagspausen, Geschäftsessen... je nach Tätigkeit kommen da schon mal 60 Stunden locker pro Woche zusammen. Womit man schon bei EUR 10,- angekommen ist.
Dazu kommen noch arbeitsbedingte Kosten (Kfz, Kleidung, teure Mittagsverpflegung und und und). Man kann das noch recht weit treiben und ist dann auf einmal bei einem "echten" Stundenlohn von EUR 2,- bis 3,-.
Führt man sich dann vor Augen, dass ein Spiegel-Magazin derzeit EUR 3,70 kostet, dann arbeitet man also ein bis zwei Stunden (mindestens) für eine Ausgabe des Nachrichtenmagazins. DAS meinen Dominguez/Robin mit Lebensenergie. Ein Magazin = eine Stunde Lebensenergie. Und das ist noch ein harmloses Beispiel.
Wie gesagt, wer das und noch viel mehr genauer nachlesen möchte, kann sich das englische Original bei http://www.simpleliving.org bestellen.
Geld = Lebensenergie
Wie man dazu kommt? Ein einfaches Beispiel:
Netto-Wochenlohn EUR 600,-
Hört sich erst einmal nach Viel an. Pro Stunde (40 h- Woche) sind das immerhin EUR 15,-
Tatsächlich reduziert sich dieser Wert, wenn man bedenkt, dass man sich wöchentlich weit mehr als 40 Stunden mit seiner Arbeit beschäftigt. Hin- und Zurückfahren, Mittagspausen, Geschäftsessen... je nach Tätigkeit kommen da schon mal 60 Stunden locker pro Woche zusammen. Womit man schon bei EUR 10,- angekommen ist.
Dazu kommen noch arbeitsbedingte Kosten (Kfz, Kleidung, teure Mittagsverpflegung und und und). Man kann das noch recht weit treiben und ist dann auf einmal bei einem "echten" Stundenlohn von EUR 2,- bis 3,-.
Führt man sich dann vor Augen, dass ein Spiegel-Magazin derzeit EUR 3,70 kostet, dann arbeitet man also ein bis zwei Stunden (mindestens) für eine Ausgabe des Nachrichtenmagazins. DAS meinen Dominguez/Robin mit Lebensenergie. Ein Magazin = eine Stunde Lebensenergie. Und das ist noch ein harmloses Beispiel.
Wie gesagt, wer das und noch viel mehr genauer nachlesen möchte, kann sich das englische Original bei http://www.simpleliving.org bestellen.
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Simple Living und die Krise...
trencavel, 20:54h
Starten möchte ich diesen Blog mit einem kurzen Artikel, zu dem mich eine englische Site "inspiriert" hat:
Viele Menschen sehen sich im Zuge der um sich greifenden Wirtschaftskrise ganz konkret herausgefordert, Simple Living zu praktizieren, um den sich ändernden Lebensverhältnissen Rechnung zu tragen. Und selbst wenn der Job nicht in Gefahr ist - die Sicherheit im sozialen Netz, die jahrzehntelang eine Grundlage des Lebensgefühls in Deutschland bildete, scheint dahin zu sein.
Zeit, sich einige grundlegende Fragen zu stellen:
Was ändert sich für mich/uns tatsächlich?
Wie kann ich / können wir uns dieser Herausforderung stellen?
Welche Reserven (materiell/immateriell) haben wir, um zu überleben?
Was ist mir/uns tatsächlich wichtig?
Was kommt nach der Krise?
Teil des Simple Livings ist das Wissen um eigene Stärken, Talente, Ressourcen, Möglichkeiten und vor allem - Werte. Armut kann auch definiert werden als das fehlende Bewusstsein für eben diese Ressourcen.
Dazu gehört allerdings auch, dass man nicht nur über sich selbst Klarheit schafft, sondern auch in der Lage ist, abzuschätzen, wie es nach der Krise weitergeht, bzw. in wie weit die eigenen Ressourcen dazu passen und ihre idealen Entfaltungsmöglichkeiten finden. Denn eins ist sicher - irgendwann wird die Krise ihr Ende haben. Auch eine Weltwirtschaft, die dahin schmilzt, wird sich wieder regenerieren. In wie weit sich die Hoffnung bestätigt, dass das globale Wirtschaftssystem aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat, sei zwar dahingestellt und natürlich haben wir keine Kristallkugel, in der wir im Detail erkennen können, was geschehen wird. Aber es ist jetzt schon erkennbar, dass die folgenden Fragen essenziell für den Einzelnen werden:
Wie werden die Dinge zukünftig anders laufen?
Wie gehe ich /wir mit Veränderungen um?
Welche Einstellungen und Werte sind dabei hinderlich / förderlich?
Wie kann man sich in dieser neuen Ordnung "positionieren"?
Wie kann ich mich / können wir uns darauf vorbereiten?
Viele Menschen sehen sich im Zuge der um sich greifenden Wirtschaftskrise ganz konkret herausgefordert, Simple Living zu praktizieren, um den sich ändernden Lebensverhältnissen Rechnung zu tragen. Und selbst wenn der Job nicht in Gefahr ist - die Sicherheit im sozialen Netz, die jahrzehntelang eine Grundlage des Lebensgefühls in Deutschland bildete, scheint dahin zu sein.
Zeit, sich einige grundlegende Fragen zu stellen:
Was ändert sich für mich/uns tatsächlich?
Wie kann ich / können wir uns dieser Herausforderung stellen?
Welche Reserven (materiell/immateriell) haben wir, um zu überleben?
Was ist mir/uns tatsächlich wichtig?
Was kommt nach der Krise?
Teil des Simple Livings ist das Wissen um eigene Stärken, Talente, Ressourcen, Möglichkeiten und vor allem - Werte. Armut kann auch definiert werden als das fehlende Bewusstsein für eben diese Ressourcen.
Dazu gehört allerdings auch, dass man nicht nur über sich selbst Klarheit schafft, sondern auch in der Lage ist, abzuschätzen, wie es nach der Krise weitergeht, bzw. in wie weit die eigenen Ressourcen dazu passen und ihre idealen Entfaltungsmöglichkeiten finden. Denn eins ist sicher - irgendwann wird die Krise ihr Ende haben. Auch eine Weltwirtschaft, die dahin schmilzt, wird sich wieder regenerieren. In wie weit sich die Hoffnung bestätigt, dass das globale Wirtschaftssystem aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat, sei zwar dahingestellt und natürlich haben wir keine Kristallkugel, in der wir im Detail erkennen können, was geschehen wird. Aber es ist jetzt schon erkennbar, dass die folgenden Fragen essenziell für den Einzelnen werden:
Wie werden die Dinge zukünftig anders laufen?
Wie gehe ich /wir mit Veränderungen um?
Welche Einstellungen und Werte sind dabei hinderlich / förderlich?
Wie kann man sich in dieser neuen Ordnung "positionieren"?
Wie kann ich mich / können wir uns darauf vorbereiten?
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